Meeresschutzgebiet - Was tun?

Erleben Sie natürliche Meeresgebiete. Mit einfachen Maßnahmen tragen Sie zum Erhalt bei.

Helfen Sie mit Buchten sauber zu halten.

Die Möglichkeiten sind vielfältig – Umweltmeldung, selbst recyclen, einen Strand säubern oder das Revier bewerten...

Machen Sie eine Umweltmeldung!

Ganz einfach via App oder per mail.

Recyclen Sie selbst! Nicht alles ist Restmüll!

Sammeln Sie Rohstoffe wie Plastikflaschen, Dosen & Konserven und Glasflaschen.

Säubern Sie einen Strand!

Sie möchten nicht wegsehen, dann werden sie aktiv und säubern eine Bucht. So geht's!

O More Mati - Keep the sea clean!

Beach Cleaning und Segelurlaub gewinnen!
Nimm an der Beach-Cleaning Aktion teil und gewinne eine Charterwoche auf einer 3-Kabinen Segelyacht im Juni 2018. Yacht Charter Pitter unser langjähriger Partner und Verbündeter im Meeresschutz startet mit uns eine einzigartige Aktion. Du säuberst einen Strand und wirst für Andere zum Vorbild, „sich auch mal zu bücken“ und zeigst, dass es wichtig ist, Müll nicht achtlos weg zu werfen!
O More Mati .... unserem Meer zu Liebe!

Unser Mittelmeer ist weltweit eines der beliebtesten Urlaubsziele. Das verdankt es seiner einzigartigen Schönheit und Vielfalt.
Wusstest du? 
  • An den Küsten des Mittelmeers leben über 200 Mio. Menschen.
  • Jährlich kommen über 50 Mio. Besucher direkt an die Strände und Küstengewässer.
Das Mittelmeer hat es mit den vielen Besuchern, die sich an der wunderbaren Natur des Meeres erfreuen wollen, aber auch nicht einfach und ist belastet!
  • In beliebten Destinationen fallen 75% des Jahresabfalls in den Sommermonaten an.
  • Für Touristen fallen bis zu 15% mehr Abfall als für Einheimische an.
  • 30% des Schiffsverkehrs der Welt bewegt sich im Mittelmeer.
...und am Strand
Die Verschmutzung der Strände rührt zum größten Teil vom Tourismus und den Freizeit- und Erholungsaktivitäten an den Küsten. Sie nimmt im Sommer um bis 40% zu. Die meisten Verschmutzungen sind Plastik und Metall - vorwiegend Trinkflaschen und Dosen, Lebensmittelverpackungen und Plastiksäcke.
Wen betrifft es?
  • Natürlich sind die Meeresbewohner - ob Tiere oder Pflanzen – durch Verschlucken, Verheddern und Verletzungen wie durch Aufnahme giftiger Stoffe direkt betroffen.
  • Nicht zuletzt aber unmittelbar wir als Besucher der Strände selbst.Ein sauberer Strand und sauberes Wasser sind einfach schöner!
  • Oftmals sind es auch gerade die Meeresbewohner, die wir gerne als Delikatesse genießen wollen, die Schadstoffe – somit auch wir – aufnehmen.
Jetzt teilnehmen! Nimm an unserer Beach-Cleaning Aktion teil und gewinne eine Charterwoche auf einer 3-Kabinen Segelyacht im Juni 2018.
So einfach geht´s:

  1. Mache ein Foto von dir wie du dabei hilfst unsere Umwelt sauber zu halten.
  2. Gehe auf unsere Facebook Seite „Pitter Yachtcharter“ 
  3. Poste dein Foto in dem Beitrag O More Mati
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Wo sind die Meeresschutzgebiete in der Adria?


Oasen in der Wüste. So kann man sich Meeresschutzgebiete vorstellen. In diesen herrscht reges Treiben unter Wasser. Die Seegraswiesen und bewachsenen Riffe sind Kinderstuben und Futterplätze. Das Meer unterliegt Verschmutzung durch Müll, Chemikalien und Lärm sowie extensive Fischerei. In Schutzgebieten bleiben Meereslandschaften ursprünglich erhalten. Dort können Sie verschiedenste Fische, Delfine und Meeresschildkröten in ihrer natürlichen Umgebung erleben.

Was bedeuteten Schutzgebiete? 
In Schutzgebieten bleibt die Natur sich selbst überlassen. Regeneration der Meeresbewohner in ihren Lebensräumen ist wieder möglich. So nimmt im Schutzgebiete die Artenvielfalt wieder zu. Da die vielfältigen Meeeresbewohner auch die nächstliegende Lebensräume besiedeln, erholen sich auch benachbarte Gebiete. In diesen kann wieder nachhaltige Fischerei betrieben werden. Damit können die Fischbestände erhalten bleiben und die lokalen Fischer haben wieder eine Existenzgrundlage.So bleiben Naturlandschaften für Bewohner und Besucher erhalten und können belebt und erlebt werden.
Um besondere Lebensräume zu erhalten, gibt es Beschränkungen für Fischerei und Großschifffahrt. Aber auch für Sportboote ist teilweise Zufahrt, Ankern und Aufenthalt eingeschränkt. Schutzgebiete besuchen, bedeutet sich an Regeln in Schutzgebieten zu halten.

Die Meeresschutzgebiete in der Adria: 

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Lošinj - Meet & Greet mit Delfinen

Seit Jahrzehnten sind die Vorkommen der Delfine rund um die Inseln Cres und Losinj bekannt. Seit 1987 wurden sie von Forschern beobachtet. Auf Basis dieser Untersuchung wurde 2006 das erste Delfinschutzgebiet im Adriatischen Meer gegründet. Zwar wurde es wieder aufgehoben, aber die Delfine sind noch da...
Das Cres-Lošinj Archipel umfasst Cres und Losinj, sowie die Inseln der Union, Ilovik, Susak, Vele Srakane, Male Srakane und eine Reihe von kleinen unbewohnten Inseln. Schon Ende des19. Jahrhunderts wurden auf Mali und Veli Losinj große Zonen wieder aufgeforstet. Heute ist der dichte Kiefernwald von Lošinj das Symbol der Insel und ausschlaggebend für das milde Klima.
ZU SEHEN Von Forschern wird die Delfinart Tümmler auf biologische, ökologische und soziale Struktur ihrer Gemeinschaft untersucht. Heute sind diese Delfine eine der am besten erforschten Gruppen im ganzen Mittelmeerraum. Das erste Meeresschutzgebiet für Delphine im Adriatischen Meer wurde 3 Jahre nach Verkündung aufgrund von lokalen Protesten widerrufen. Jetzt noch sind dort Forschungsstationen Vorort und untersuchen weiterhin die Delphine und Meeresschildkröten. Die spannenden Ergebnisse sehen Sie im 'Marina Education Center' vom 'Blue World Institut' in Veli Losinj. Ausguck halten, vielleicht können Sie die Tümmler in ihrer natürlichen Umgebung beobachten - wenn sie in ihrer Bugwelle surfen.
NAUTISCHE INFOS
  • Liegeplätze gibt es in zwei Marinas auf Mali Losinj, einige kleinere Häfen, sowie Bojenfelder.
  • Ankern ist generell zulässig, wobei der Schutz von Seegraswiesen zu beachten ist.
  • Um Delfine gut beobachten zu können, gelten einige Regeln. So genießen auch die Tiere den Kontakt, wie beim Wellenreiten in ihrer Bugwelle.

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Kornaten – wo sich Seepferde im Seegras verstecken

Der 1980 gegründete Nationalpark Kornati besteht aus 89 Inseln und Riffen.  An den Hängen der Klippen und Riffe eröffnet sich die vielfältige Unterwasserwelt mit seltenen Seepferdchen Auch Delfine und Meesresschildkröten leben im Park. Für Nautiker: der Park ist kostenpflichtig, lockt jedoch mit vielen lohnenden Ankerplätzen.

Die Inseln sind Karstgebiet durchzogen von Macchia. Auf den Inseln gibt es keine natürlichen Süßwasservorkommen.
ZU SEHEN: Seepferdchen, scheuen Muränen und Schwalbenschwanz- Seebarsche. Über 60 Korallenarten, 177 unterschiedlichen Weichtieren (Muscheln, Schnecken und Tintenfischen), 61 Krabbenarten, 64 Stachelhäuter wie Seeigeln und Seesterne und 185 verschiedene Fischarten leben in dem Gebiet. Die Schlamm- und Sandböden sind vom Neptungraswiesen (Posidonia oceanica) überzogen. Die einheimische Pflanze benötigt Seegraswiesen sind auch Klimaschützer, so produzieren sie pro Quadratmeter jeden Tag 14 Liter Sauerstoff und binden ein Vielfaches an Kohlendioxid. So robust sie aussehen, benötigen sie Jahrzehnte für wenige Zentimeter Wachstum. Sie sind ein wichtiger Lebensraum für viele Fischarten und tragen als Futter-und Laichplatz zum Erhalt der Meeresbewohner bei.
Aus der Gruppe der Delphine ist der Tümmler ein ständiger Bewohner des Archipels. Die rund 150 Tiere leben im südlichen Teil der Kornaten. Auch die Meeresschildkröte unechte Karettschildkröte (Caretta Caretta) mit eine Länge bis zu 110cm verbringt gerne ihren Winter im Nationalpark.
NAUTISCHE INFOS: Die Parkverwaltung befindet sich in in Murter Stadt auf der gleichnamigen Insel. Für den Nationalpark Kornati muss ein Ticket gelöst werden. Dieses ist am Besten vor Einfahrt in einer Marina zu lösen, da es direkt im Park deutlich teurer ist.
Die Gebühren sind abhängig von Schiffsgröße, Dauer des Aufenthalts sowie Saison:


1 Tag
3 Tage
5 Tage
übrige Monate
Juli, August
übrige Monate
Juli, August
übrige Monate
Juli, August
bis 35 Fuß
240kn
300kn
480kn
600kn
720kn
900kn
35-58 Fuß
430kn
540kn
860kn
1.080kn
1.300kn
1.620kn
  • Als Liegeplätze gibt es 2 Marinas (Zut und Piskera), einige Bojenfelder, Stege sowie Ankerplätze.
  • Erlaubt ist Ankern folgenden Buchten: Stiniva, Statival, Lupeška, Tomasovac - Suha punta, Šipnate, Lučica, Kravljačica, Strižnja, Vruje, Gujak, Opat, Smokica, Ravni Žakan, Lavsa, Piškera - Vela Panitula, Anica on Levrnaka, Podbižanj, und Koromašna. 
  • Ankerverbot gilt in vier Zonen, die unter strengen Schutz stehen: bei den Inseln Purara (inkl. Riffe Klint und Volić), Mrtenjak sowie Mali & Veli Obručan; wie auch die westlichen Riffe von Kolobučar.

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Wo geht’s hier zum Recycling?


Sie sind gewohnt den Müll zu trennen – Plastik, Metall, Glas und Papier zu recyclen. Sie können dies auch an Board machen. Denn die Frage, wo denn die nächsten Container sind, können wir beantworten. Mit der neuen Müllrecycling Karte von Living Ocean finden Sie den Weg.

Mit der Karte können Sie sich orientieren oder auch schon vorab bei der Törnplanung festlegen, wo sie den Recyclingmüll ausladen. Natürlich können Sie die Karte auch am Smartphone oder Tablet nutzen.
Der Look der Sammelstellen für Recycling ist in Europa nicht einheitlich. Die Recyclingbehälter befinden sich oft in der Marina, manchmal sind auch ein Paar Schritte in den Ort notwendig.

In den Mittelmeerländern ist das Sammeln von Wertstoffen wie Plastik, Glas, Metall und Papier in Form von Recycling-Container noch nicht so verbreitet wie in Mitteleuropa, aber es gibt viele Bestrebungen dies zu verbreitern.
Denn der Restmüll wird in vielen Gastländern am Mittelmeer noch immer deponiert bis zu 80%. Durch Verwehung und Auswaschung gelangen die Abfälle vielfach dann trotzdem ins Meer.
Helfen Sie mit! Sammeln und recyclen Sie.

Link: www.tinyurl.com/LivingOcean-Recycling

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Machen Sie eine Umweltmeldung!



Sie segeln in den schönsten Revieren des Mittelmeeres, dennoch entdecken Sie verschmutzte Buchten. Hier können Sie helfen. Mit punktgenauer Informationen ermöglichen Sie die Säuberung durch lokale Behörden und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Segelreviers. Die Umweltmeldung kann einfach über die mySea App oder per email gemacht werden.

Mittels mySea App
Um die Umweltmeldung so einfach wie möglich zu gestalten, arbeitet Living Ocean mit den digitalen Revierführer mySea zusammen. Auf der App von mySea kann man nicht nur interessante und hilfreiche Revierinformationen beziehen, sondern auch Umweltmeldungen einfach erfassen. Dazu ist eine einmalige Registrierung notwendig, die Nutzung der App ist gratis.
Auf dem Smartphone sehr intuitiv gestaltet, legen Sie einen neuen 'Point of Interest' (POI) an. Damit erfassen Sie die Position, können ein Foto hochladen und wählen die Kategorie 'Ufer Verunreinigung' oder 'Wasser Verunreinigung'.

Via email
Für all jene die lieber eine Umweltmeldung als Mail schicken wollen, steht die info@klarschiff-klarsee.org zur Verfügung.

Alle Meldungen gehen direkt an Living Ocean. Dort werden sie erfasst, beurteilt und zusammengeführt. Im Namen von Living Ocean werden die strukturierten Informationen, ohne Nennung des Erfassers, an lokale Behörden und Vertreter des Tourismus weitergeleitet.

Wie funktioniert die Umweltmeldung?
  • Sie entdecken eine verschmutzte Bucht
  • Sie halten die Position fest
  • Sie machen ein Foto, um den Zustand zu dokumentieren
  • Sie schicken ihre Umweltmeldung per mySea App oder mail
  • Meldungen werden von Living Ocean erfasst und zusammengeführt
  • Living Ocean meldet direkt an lokale Behörden und Tourismusvertreter
Mit dem Smartphone die Umweltmeldung in 7 Klicks abschließen. So funktioniert es...
1 Mit dem Plus starten Sie die Umweltmeldung, um einen POIs (Point of Interest) anzulegen.

2 Den neuen POI (Point of Interest) anlegen mit Name, ev. umgangssprachliche Bezeichnung und den nächstgelegen Ort.

3 Kategorie UMWELT aus der Liste auswählen.

4 Wählen Sie den Ort der Verunreinigung. Ist der Müll im Wasser oder am Ufer? Fügen Sie ev. eine kurze Beschreibung hinzu.

5 Das Wichtigste! Legen Sie die Position fest. Das GPS hilft und schränkt das Gebiet ein. Jetzt gilt es die genaue Position zu lokalisieren...

6 Bitte hineinzoomen und Position festlegen. Dann SPEICHERN!

7 Fügen Sie ein Foto hinzu, denn ein Foto beschreibt es meist am Besten! Mit ERLEDIGT ist die Umweltmeldung angeschlossen.

So sieht die abgeschlossene Umweltmeldung aus!
  • Die eingegangenen Umweltmeldungen gehen von mySea direkt an Living Ocean. Dort werden sie erfasst, beurteilt und zusammengeführt. 
  • Im Namen von Living Ocean werden die strukturierten Informationen, ohne Nennung des Erfassers, an lokale Behörden und Vertreter des Tourismus weitergeleitet
  • Diese können dann entscheiden, welche Maßnahme umgesetzt wird, um die Verunreinigung zu räumen und zukünftig zu vermeiden
  • Wir als Living Ocean bleiben auch weiterhin in Kontakt mit den Behörden und verfolgen die Sache weiter....
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Recyclen Sie selbst! Nicht alles ist Restmüll!

Zahlt es sich aus 'an Bord' Recyclingmüll zu sammeln? Eindeutig JA
Nur durch Mülltrennung ist Recycling von Rohstoffen möglich. So ist für die Wiederverwertung einer Plastikflasche nur ein Bruchteil der Energie und Erdöl nötig, die für die erstmalige Herstellung aufgebracht werden muss. Der Recyclinganteil bei neuen PET Flaschen beträgt immerhin 25%.

Der Look der Sammelstellen für Recycling ist in Europa nicht einheitlich. Die Recyclingbehälter befinden sich manchmal direkt am Hafen, manchmal sind auch ein Paar Schritte in den Ort notwendig.
Wo geht's hier zum Recycling? Durch die Zusammenarbeit von Living Ocean und dem digitalen Revierführer mySea ist die Lokalisierung von Recyclingsammelstellen einfach - ob per Laptop, Smartphone oder Tablet. Zur Nutzung der praktischen App ist eine einmalige Registrierung notwendig. 
Nutzen Sie die gratis mySea App.
In der App gibt es mehr als 160 Recycling-Standorte für Kroatien, Griechenland und der Türkei. Damit kann 'Mülltrennung an Bord' schon in der Törnplanung berücksichtigt werden. Bei neuer Route nächste Standorte mittels Suchschlüsseln 'Müllrecycling' mit der App suchen.
Neue Sammelstellen
Die User von mySea können dabei auch aktiv mithelfen. Entdecken sie einen noch nicht registrierten Müllrecycling-Standort, einfach mit dem Handy ein Foto machen und per App als neuen 'Point of Interest' (POI) eingeben. 




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Säubern Sie einen Strand!

Sie laufen in eine schön beschriebene Bucht ein. Es wirkt alles wunderschön und entspricht ihren Erwartungen. Der Anker fällt oder Sie nutzen die ausgelegt Boje. Das Boot ist fest, die Crew tummelt sich schon im Wasser. Noch während Sie sich über das klare Wasser freuen, erreichen Sie den Strand. Von weiten schien alles sehr idyllisch, doch jetzt aus der Nähe betrachtet zeigen sich bunte Nester, die sich als Müll entpuppen.

Jetzt können Sie zurückschwimmen und die Bucht nur vom Boot aus genießen, oder Sie packens selbst mit an und befreien die Bucht vom Müll! 

Mannschaft motivieren...
  • sichern Sie sich Unterstützung, denn 'gemeinsam ist es leichter als allein'
  • Stellen sie ein 'Goody' in Aussicht, wie ein stimmungsvolles Picknick am – dann gesäuberten - Strand
Ausrüstung zusammenpacken...
  • ausreichend Müllsäcke mitnehmen (meist ist dort mehr Müll als gedacht)
  • Handschuhe (z.B. Murringhandschuhe eignen sich besten)
  • Stauplatz für zusätzlichen Müllsäcke vorher durchdenken (z.B. Anker-, oder Backskisten), damit nachher gefeiert werden kann
Aktiv mithelfen! Picknick am sauberen Strand winkt!



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Telascica - Lebensraum mit blühendem Seegras


Der Naturpark stellt einen Kontrast von Klippen und ruhigen Buchten sowie dem Salzsee Mir dar. Die Bucht Telascica selbst bietet 25 Buchten, vielen Kaps und fünf Inseln. Der Grund der Buchten ist mit blühendem Seegras bedeckt und ist Lebensraum und Kinderstube für viele Fischarten. 
Der Naturpark besteht seit 1988. Dank seiner Lage ist die Bucht vor den Böen des Nord-Ost-Windes vom Festland sowie des Süd-Wind vom offenen Meer geschützt. Dadurch ist Telašćica eine der größten und am besten geschützten natürlichen Häfen an der Ostküste der Adria.
ZU SEHEN: Der Grund der Buchten ist mit blühendem Seegras bedeckt und ist damit ein wichtiger Lebensraum und Kinderstube für viele Fischarten. Die Definart Großer Tümmler ist ein ständiger Gast des äußeren wie auch des inneren Bereichs des Parks. Andere Arten von Delphinen und Walen halten sich in diesem Gebiet nur zeitweise auf. Unter Wasser im blühenden Seegras findet man eine Vielzahl von Meeresbewohnern, wie die Edle Steckmuschel, Rasenkoralle sowie Weichkorallen.
NAUTISCHE INFOS: Für den Naturpark Telascica muss ein Ticket gelöst werden. Dieses ist am Besten vor Einfahrt zu lösen (in der Stützpunktmarina), da es direkt im Park teurer ist. Die Gebühren (in Kuna) sind abhängig von der Schiffsgröße und der Dauer:
1 Tag
3 Tage
5 Tage
bis 34 Fuß
200 kn
400 kn
600 kn
Von 34-59 Fuß
340 kn
680 kn
1.020 kn
  • In der großen Bucht besteht eine Beschränkung auf 10 Knoten (von der Linie, die die Punkte Kap "Pod Poljica" und Kap "Gubac" in Richtung der Unterseite von Telašćica Bay)
  • und in den Buchten 5 Knoten (Mir, Tripuljak, Kruševica, Kučimul, Magrovica, Pod Dugo Polje, Pasjak und Jaz).
  • Im Gesamtgebiet gibt gibt es einige Bojenfelder, temporär nutzbare Stege sowie Ankerplätze.
  • Sammeln von Meeresorganismen ist verboten. 
  • Harpunieren ist verboten.
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Lastovo - Korallenschnorcheln

Das Gebiet um Lastovo ist durch seine abgeschiedene Lage, den vielen kleinen Inseln mit unzähligen geschützten Buchten sehr natürlich. Die Roten Korallen sind Nahrungs- und Laichgebiet für Barsche, Brassen und Barben. Für Boote gibt es einladende Stege von kleinen Restaurants, wo das Meer gleich zum Schnorcheln einlädt. 
Seit 2006 besteht der Naturpark mit seinen 44 Inseln und seinen einzigartigen Felsen und Riffen. 
ZU SEHEN sind einzigartige Kolonien der Roten Korallen. Sie leben in verzweigten Kolonien im sauberen Wasser des Naturparks. Trotz ihres langen Lebens bis zu 100 Jahren - wachsen sie sehr langsam. Andere Meeresbewohner nutzen die Kolonien als Nahrungs- und Laichgebiet sowie als Rückzugsort. Dort sind eine Vielfalt an Skorpionfischen, Zackenbarschen, Brassen, Rotbarben und Aale. Entlang der Felsküste leben Krabben, Hummer, seltene Seeschnecken und Riesenmuschel.
NAUTISCHE INFOS:
  • Es gibt eine Marina und einige Restaurantstege. 
  • Jeder Besucher benötigt eine gültiges Ticket  
  • Meerestieren und -pflanzen sind geschützt und ihr Lebensraum soll nicht beeinträchtigt werden.
  • Sammeln von Muscheln und anderen Meeresorganismen ist verboten. 
  • Müllablagerung ist nur in gekennzeichneten Plätze zulässig. 
  • Aufgrund der großen Vorkommen von Seegraswiesen wird empfohlen die vorhandenen Anlegestege im Gebiet zu nutzen oder nur Sandboden zu ankern.
  • Sportfischerei ist nur mit entsprechender Genehmigungen erlaubt. 
  • Harpunieren ist auf folgende Orten beschränkt: Mrkjenta Bijela Riff, Mrkjenta Crna Riff, Otok Kopiste, Pod Kopista und Bijelac

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Archipel Zut-Sit, Refugium der Seegraswiesen

Das Gebiet um die Inseln Zut und Sit, ist Teil des Kornaten-Archipels, und wurde bereits 1967 zu einer bedeutenden Naturlandschaft erklärt. Es besteht aus 35 Insel. Die dort vielfältigen Seegraswiesen sind die Grundlage für Fischreichtum. Für Nautiker bestehen keine Gebühren.
Die Insel Zut ist die zweitgrößte und zweithöchste Insel im Archipel der Kornaten. Sie sind charakterisiert durch viele verstreute Untiefen, Felsen und Riffe.
ZU SEHEN: Besondere Bedeutung wird den innerhalb dieses Kanals den Seegraswiesen beigemessen. Sie sind als Futter- und Laichplatz für das Überleben und die Vermehrung der ansässigen Meeresbewohnern von größter Bedeutung. Daher ist deren Schutz wesentlich für die heimischen Tiere und Pflanzen.
NAUTISCHE INFOS:
In dem geschützten Zut-Sit Archipel gibt es keine Eintrittsgebühren.
Die einzige Marina liegt direkt in Zut.
Es gibt einige Bojenfelder vor Lokalen und Ankerplätze.

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Brioni - Kindergarten der Nordadria

Die Inselgruppe Brioni ist eine außergewöhnliche Verbindung von Schätzen der Natur und eines kulturgeschichtlichen Erbes. Die unterschiedlichen Meerestiefen und die besonderen Strömungsbedingungen stellen bedeutende Brutplätze für viele Fischarten dar. Für Nautiker steht der Haupthafen und eine Ankerbucht offen.
Diese kleine Inselgruppe mit etwa 7 km², besticht durch mildes Klima und tief ins Land laufende Buchten. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurden sie zu einem mondänen Kurort mit Präsidentenresidenzen. Im türkisblauen Meer liegt die grüne Inselgruppe mit Buchten und Hügeln auf denen weißen istrischen Steinen verstreut sind. Die Buchten des Archipels wurden bereits 1983 zum Nationalpark erklärt.
ZU SEHEN im Nationalpark ist die ursprüngliche Unterwasserwelt der nördlichen Adria. Es finden sich bedeutende Laichplätze für Seebarsch, Goldbrasse, Meeräsche, Seezunge, Drachenkopf, Seeaal, Zahnbrasse und Meerrabe, Vorkommen von Steckmuschel (Pinna nobilis) und Bohrmuschel (Lithophaga lithophaga). Reiche Fischgründe locken auch Große an - Delfine und Meeresschildkröten durchstreifen die Gewässer.
NAUTISCHE INFOS: Die Küsten und Buchten sind generell geschützt und es muss ein Abstand von ca. 300m zur Küstenlinie einzuhalten werden. Auf dem Wasser wird das durch Bojen um die Insel, den Leuchturm Rt. Feneda und die daraus sich ergebenden Linien ersichtlich.
Anlegen ist nur im Hafen der Insel Veli Brijun möglich, wo man sich an der Rezeption des Hotel Neptun anmeldet. Tagespreise in Kuna für einen Liegeplatz im Hafen von Brijuni:

Mai, Juni, Sept
Juli, August
übrige Monate
bis 15 m
950 kn
1.450 kn
750 kn
von 15-25 m
1.500 kn
2.200 kn
1.000 kn
  • Ankern ist in der Bucht Sv. Nikola, im Süden der nördlich gelegenen Insel Mali Brijun, möglich. In der Bucht Sv. Nikola ist auch ein Bojenfeld eingerichtet.
  • Badestopp an der Südostküste der Insel Kotez - die auch zu den Brijuni Inseln gehört - möglich. Keine Gebühren, aber auch keine Infrastruktur. 
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Mljet – wo die ältesten Muscheln leben

Der Westen der Insel Mljet wurde bereits 1960 zum Nationalpark erklärt. Die waldreichen Insel bietet mit den beiden tiefen Salzseen - Malo Jezero and Veliko Jezero beeindruckende Naturphänomene, einzigartige Muschelkolonien und ein sehenswertes Korallenriff.
Der Park umfasst über 5.400 Hektar, einschließlich der Meeresfläche entlang der Küste.
ZU SEHEN: Die Insel besticht durch ihren hohen Waldanteil, 90 Prozent des Parks sind mit den Wäldern aus Aleppokiefern und Steineichen bedeckt. Die beiden Salzseen bieten gute Lebensbedingungen für Muscheln.Der kleinere See beherbergt die größte Population von Muscheln in der Adria mit einigen der ältesten bekannten Exemplare.
Im großen Salzsee beeindruckt ein großes Korallenriff. Die dort ansässigen Buschigen Korallen sind heimisch im Mittelmeer und leben in Symbiose mit anderen Meereswesen. Das Riff im großen See erstreckt sich über eine Fläche von 650m2 und liegt in einer Tiefe zwischen 4 und 18 Metern. Die Küsten sind sehr naturbelassen weisen eine hohe Vielfalt an Meerestieren auf.
NAUTISCHE INFOS: Für den Naturpark Mljet muss ein Ticket gelöst werden. Die Gebühren pro Tag sind abhängig von der Schiffsgröße:
  • bis 11m: 200kn
  • von 11-18m: 400kn
Für Personen müssen eigene Ticket gelöst werden, wobei man einen Discount bekommt, wenn das Ticket für das Boot gekauft wurde.
  • Tickets kann man in Polače, Pomena Hafen, Vrbovica, Pristanište und Mali kaufen. Direkt vom Nationalparkboot (Schlauchboot) ist das Ticket auch zu erwerben.
  • Unter Schutz stehen Meerestiere und -pflanzen und ihr Lebensraum soll nicht beeinträchtigt werden. 
  • Sammeln von Muscheln und anderen Meeresorganismen ist verboten. 
  • Müllablagerung ist nur in gekennzeichneten Plätze zulässig. 
  • Angelverbot herrscht im Mljet Nationalpark. 
  • Als Liegeplätze gibt es einige Kais, einzelne Stege und wenige Ankerplätze.

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Elafithen - Meeresschildkröte zu Gast

Zu dem Archipel der Elaphiten gehören insgesamt dreizehn Inseln. Nur die drei größten Inseln Koločep, Lopud und Šipan sind bewohnt. Die Seegrasswiesen in geschützteren Lagen bilden die Grundlage für die große Artenvielfalt. Sichtungen der unechten Karettschildkröte!
Die Festlandküste steigt steil an und bietet so für die Elaphiten einen natürlichen Schutz gegen kalte Festlandwinde. Auf den Elaphiten sind die steilen Felsen durch die grünen Kronen der riesigen Kiefern geschmückt. Auf der kleinen Insel Kolocep steht subtropische Vegetation wie Pinien, Zypressen, Palmen, Aloe, Kakteen und Südfrüchte nebeneinander.
ZU SEHEN: Der steinige Meeresboden ist mit grünen, schwarzen und roten Algen bedeckt und ist reich an Fischen, Garnelen und Muscheln. Im Bereich des Mljet Kanal und um die kleine felsige Insel Sveti Andrija gibt es Korallenriffe. Die großen Meereschildkröte lieben die Ruhe und die guten Futterplätze.
NAUTISCHE INFOS:
Keine Eintrittsgebühren in diesen Park.
Zum Festmachen gibt es einige Kais, einzelne Stege und einige Ankerplätze.

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Prvic, wo Hummer & Scampi hausen

Die unbewohnte Insel Prvić liegt 2sm südöstlich von Krk. Aufgrund der vielfältigen Pflanzenvorkommen wurde Prvic zu einem Schutzgebiet für Pflanzen und Vögel erklärt.  An den Küsten dieses Schutzgebietes sind Schalentiere wie Hummer und Scampi ansässig. 
Die Insel sieht aus wie eine steile Klippe und ist bekannt für ihren Leuchtturm Stražica am nördlichsten Kap Brezonjin.
ZU SEHEN: Die hohe Konzentration von Salbei wird sowohl für die Schaf- als auch für die Bienenzucht geschätzt. Zu den geschützten Arten zählen die heimischen Eulen sowie die Gänsegeiger. Bei den Fischen sind vor allem die Zahnbrassen häufig.
NAUTISCHE INFOS: Das ruhige Prvic bietet keine einladenden Anlegestellen noch geschützte Buchten. Doch beim Passieren machen vielleicht gerade die Gänsegeiger eine Showeinlage, oder Raubfische jagen...

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